Wintermusik
Eine allgemeine Definition zu Wintermusik kann es wohl kaum geben. Jeder entscheidet letztendlich für sich selbst, was er im Winter am liebsten hört. Trotzdem geht der Trend im Winter wohl eher dahin, besinnlicher und ruhiger Musik zu lauschen, braucht man doch wenigstens zu Hause ein wenig Auszeit als Kontrast zu der hektischen Welt um uns herum.
Zudem tendiert man doch auch oft dazu, sich melancholische und traurige Musik anzuhören und die Partykracher in dieser Zeit mal außen vor zu lassen. Passend zu den kalten und meist regnerischen Tagen, die den Winter einläuten, klingen Akkorde von "Coldplay" oder "Portishead" durch den Raum und erfüllen den Zuhörer zusätzlich mit Schwermut. Trotzdem erscheinen uns die Klänge irgendwie passend zu der Winterdepression, die sich auszubreiten droht.
Gegen ein bisschen Gemütlichkeit und einen Rückzug von der Außenwelt ist in diesen Tagen allerdings auch wenig einzuwenden, würde man doch nichts verpassen bei dem nasskalten und ungemütlichen Wetter. Da kommt die Welt da draußen auch mal ohne uns zurecht.
Passend zu der anheimelnden Gemütlichkeit vor dem Kamin oder dem delikaten Abendessen beim Kerzenschein sind außerdem klassische Musikstücke.
Klavierkonzerte von Chopin sind besonders zu empfehlen, aber auch Mendelssohn oder Vivaldi sind Komponisten, die sich gut mit dem Winter in Verbindung bringen lassen.
Man kann sich von der Musik berieseln lassen und sich bei einer Tasse Glühwein und Weihnachtsgebäck entspannen. Die ideale Beschäftigung also für kalte Tage.